Wohnprojekt Lebens(t)raum Johannisthal
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Orte der Begegnung

Wir wollen innerhalb des Rundlings Orte schaffen, die den Wunsch "anders zu leben" möglich machen.

Errichtung des Gemeinschaftshauses
Das Gemeinschaftshaus soll unter ökologischen Aspekten geplant und errichtet werden. Biosolar-, Strohballen- oder Erdhügelhaus sind diskutierte Varianten.
Im Gemeinschaftshaus wird ein Multifunktionsraum für Veranstaltungen und zwanglose Begegnungen mit Küche und Kaminecke eingerichtet. Dieser Raum soll für Feiern, Seminare und für „sportliche Aktivitäten“ nutzbar sein und unsere schon gegründete Food-Coop, sowie ein kleines Café beherbergen. Das Gemeinschaftshaus wird weiterhin mit einem Gästezimmer und sanitären Anlagen ausgestattet. Insgesamt ist eine Nutzfläche von 100 qm vorgesehen. 

Unsere Food-Coop
In Selbstinitiative mit viel Eigenleistung organisieren wir den Kauf und Verkauf ökologischer Lebensmittel und anderer Produkte. Ursprünglich war dies eine Notlösung, da es in Johannisthal keinen Bioladen gibt. Inzwischen ist es immer ein Ereignis die Bestelllisten auszufüllen. Zum Aufbewahren, Umfüllen und Verteilen bedarf es einen Raum, der den lebensmittelrechtlichen Bestimmungen entspricht. Dieser soll im Gemeinschaftshaus unterkommen und für Lieferanten und Food-Coop-Teilnehmer, die auch aus der Nachbarschaft kommen gut erreichbar sein. 

Das Rundlings-Café
Das Gemeinschaftshaus soll eine Küche enthalten, die uns ermöglicht ein kleines Café zu eröffnen, dass sich an besonderen Tagen auch für die Nachbarschaft öffnet und bei schönem Wetter das Sitzen auf der Piazza mit einbezieht. Das bietet Raum für spontane Begegnung, insbesondere für unsere älteren Menschen, die nicht mehr so mobil sind.

Veranstaltungen
Der Modellcharakter des Rundlings lässt sich an den vielen Führungen und Presseterminen in den vergangenen Jahren gut ablesen. Wir wollen Menschen Mut machen, ihre eigenen Wohnprojekte umzusetzen und wünschen uns, unser Gemeinschaftshaus für Seminare und Gesprächsrunden zum Thema „Wohnen in der Zukunft“ zu öffnen.
Unter provisorischen Bedingungen findet momentan schon die erste Yogagruppe statt. Weitere Kurse sind in Planung. Als direkte Anwohner des Landschaftsparks können wir die Räumlichkeiten für Führungen und Vorträge zum Thema Umweltschutz (nicht nur) im Landschaftspark nutzen. Des Weiteren sind kleinere Austellungen, Musikabende-, und Workshops aller Art und für alle Altersgruppen geplant. 

Mobilitätskonzept
In unserer autoarmen Siedlung sollen Elemente von Carsharing, Mitfahrzentrale, Fahrzeug- und Fahrradverleih, Lastenfahrrad, Abhol- und Bringdienste miteinander verbunden werden.


Wasserspielplatz 
Das vorhandene Brunnenwasser soll in einem Wasserspiel für die Bewässerung der Gärten genutzt werden. Hier können Kinder mit Holz, Lehm und Sand den Wasserlauf beeinflussen und gestalten.

Gartenbereich
Kräutergarten, Gemüsebeete, Obstbäume, Feuerstelle, Lehmbackofen sind auf der gesamten Fläche verteilt. Ein Experimentiergarten lädt nicht nur Kinder und Jugendliche zum kreativen und geduldigen Umgang mit der Fauna ein. 

Bau einer Werkstatt
Eine Werkstatt dient dazu, Fahrräder und andere Dinge des täglichen Gebrauchs zu reparieren, eigene Möbel zu schreinern, Modellflugzeuge, Papierdrachen und anderen Hobbies nachzugehen - all das soll in den Werkstätten möglich sein. Der Werkstattraum soll ungefähr 20qm groß werden.


Bau der Dorfmitte
Im Außenbereich ist eine rollstuhlgerechte Wegeführung zwischen den Wohnhäusern, dem geplanten Gemeinschaftshaus und den verschiedenen Spiel- und Begegnungsbereichen notwendig. Bisher angedacht sind:

Befestigung der Piazza
In der Dorfmitte ist ein großer Teil der unbebauten Fläche genehmigungsrechtlich für die Feuerwehraufstellefläche reserviert. Wir wollen aus dieser Vorgabe das Beste machen und den Platz als Piazza gestalten. Hier sollen Bänke stehen und Bäume für Schatten sorgen. Alles soll eine Atmosphäre schaffen, in der man sich gerne trifft und verweilt - eine Piazza eben. Hier finden auch Veranstaltungen wie Flohmärkte und Nachbarschaftsfeste einen natürlichen Rahmen.

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